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| Start |
Der Start des Rennens verlief für alle Beteiligten ohne Zwischenfälle, aber schon das erste Anbremsen nach dem Geschlängel hatte es in sich. Frank kam dabei weit in die Wiese, so daß ich, davon irritiert, zu spät bremste und Kontakt mit der Mauer der Kurvenaußenseite schloß.
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| aufgereiht wie an einer Perlenschnur |
Die dabei an Kolnhofer verlorene Position mußte ich mir im Laufe der nächsten Runden wieder schwer erarbeiten. Ich war zwar schneller als er, aber halt nur 1 Sekunde, so daß es nie zum Überholen langte, da sein Eagle auf den langen Graden einfach viel zu gut ging.
In Runde 2 verabschiedete sich Huvendiek, nach einem Dreher vorerst aus der Spitzengruppe und konnte sich erst am Ende des Feldes wieder einreihen. Ich profitierte davon und fand mich auf meiner Startposition, also Rang 4 wieder. Derweil machte Frank an der Spitze mächtig Druck auf Schlosser, der aber schon wenig später mit noch schnelleren Zeiten kontern sollte.
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| Frank auf der Verfolgung von Schlosser |
Auf einen Fehler des vor mir liegenden Kolnhofer lauernd, beschleunigte ich zunehmend agressiver aus den Kurven, um vielleicht doch mal ein Ausbremsmanöver vortragen zu können. Dabei machte ich dann meinen ersten gravierenden Fehler, wodurch Kahlert innen vorbeschlüpfen konnte und sich somit auf "meinem" 4. Platz befand.
Zwei Runden später war das Glück wieder auf meiner Seite und Kahlert beginn an selber Stelle, wie ich zuvor, einen Fehler der mich zurück in die Top 4 brachte.
Ende der 9. Runde passierte der Zeitennahme ein folgenschweres Mißgeschick (Warp), ich wurde ab nun als AUSGEFALLEN gewertet. Zumindest war es grade nur so schlimm, das ich noch weiter fahren konnte. Im Vertrauen auf die Offiziellen fuhr ich weiter. Ich wußte das mein Team nach dem Rennen Protest einlegen würde und war mir meiner Sache dadurch recht sicher.
Ab der nächsten Runde wurde Huvendiek, der sich bereits sensationell nach vorne gearbeitet hatte, in meinen Rückspiegeln immer größer. Er war schneller als ich aber nur im Breich einer halben Sekunde, so daß ich versuchte mein Tempo zu steigern. In Runde 13 profitieren wir beide von Kolnhofers Motorschaden und erbten Platz 3
bzw. 4. Beim Blick in den Spiegel, um zu erfahren was mit Kolnhofer passiert war, verbremste ich mich vor der folgenden Links. Diese Situation nutzte Huvendiek und war nun bereits wieder 3.
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| Huvendiek erbt Platz 3 |
Aber auch er sollte Probleme mit dieser Kurve bekommen, denn 6 Runden später parkte er an selber Stelle, nach einem Dreher, zwischen den Reifen. Somit lag das GRENTIS Team 5 Runde vor Schluß auf den Plätzen 2 (Frank) und 3. Die Freude der Boxencrew darüber war leider nur von sehr kurzer Dauer. Erst hatte ich in selber Runde noch einen heftigen Mauerkontakt in der letzten Kurve, bei dem ich mir zum Glück das Auto nur ein klein wenig verbog. Um die verlorene Zeit wieder gut zu machen, ging ich weiter ans Limit, was im 2. von insgesamt 3 ! Drehern im Rennen endete. Der Zeitverlust betrug zwar wieder nur um die 2 Sekunden, aber das reichte, um Rang 3 an Huvendiek zu verlieren.
Ich gab alles, um vielleicht doch noch aufs Podium zu klettern zu dürfen. Dabei übertrieb ich es aber wieder einmal. Daraus resultierte dann mein 3. Dreher, der mich nun hoffnungslos zurück warf. Die letzten beiden Runden ging ich dann in gemäßigtem Tempo an um den 4. Platz zumindest noch heil ins Ziel zu retten.
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| endlich mal im Ziel |
Riverside war trotz allem ein gutes Pflaster für unser Team, denn wir konnten die erste gemeinsame Zielankunft feiern. Frank noch dazu als Zweiter auf dem Podium und dadurch gleichzeitig, mit 4 Punkten Rückstand, 2. in der US - Traxx Meisterschaft.
Fazit: Heute war durchaus auch ein Dritter Platz drinnen gewesen, aber mit 3 Dreher und 2 Mauerkontakten kann ich noch mit dem Vierten Platz glücklich sein. Dann noch die erste Zielankunft in Wertung, was will man mehr.
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| Andreas Leicht, 12.07.2001 |
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